Interview mit Anne Scheller

Lesekompetenz fördern -aber wie?
Lesekompetenz heißt nicht nur, einfach nur lesen zu können, sondern es bedeutet auch, Texte in ihren Absichten, ihren Aussagen und ihrer formalen Struktur zu verstehen und in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können (also z. B. Inhalte wiedergeben zu können und Schlussfolgerungen aus dem Gelesenen zu ziehen) und Texte somit auch für verschiedene Zwecke nutzen zu können. Damit ist Lesekompetenz wichtig zur Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten, der Persönlichkeit und des Wissens -und damit auch ein wichtiges Hilfsmittel, um eigene Ziele erreichen zu können.
Der neue „Jungen-lesen“- Newsletter von MANNdat ist da.

Was erwartet Sie diesmal im neuen newsletter? Jürgen Banscherus, der Autor der Kult-Reihe „Kwiatkowski“, redet mit uns über das Lesen und verrät, wie er auf den Namen „Kwiatkowski“ kam und warum vorlesende Väter so wichtig sind. Ein kurzer Rückblick auf die Ergebnisse der im Dezember 2010 veröffentlichten PISA-Studie 2009 zeigt uns, dass die Bildungspolitik ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht hat. In einem zweiten Interview geht es wieder um Vorbilder. Dr. Alexander Ulfig stellt uns seine Reihe „Vorbilder für Jungen“ vor. Und natürlich gibt es auch diesmal wieder eine Reihe neuer Bücher für unsere Jungenleseliste. Es geht dabei um Ritter, Abenteuer und Kriminalfälle. >Der neue newsletter ist hier abrufbar. Die Jungenleseliste finden Sie hier.
Interview mit Jürgen Banscherus

Interview mit Alexander Ulfig

Fragen zur Wahl: Baden-Württemberg und Jungenpolitik
2011 ist Wahljahr in Baden-Württemberg. Anlässlich der beunruhigenden Ergebnisse der PISA-Studie 2009 stellt die Initiative MANNdat e.V. führenden Bildungspolitikern der Parteien in Baden-Württemberg Fragen zur Jungenförderung. Die PISA-Studie hat gezeigt, dass sich in den letzen neun Jahren an den dramatischen Nachteilen von Jungen im Lesen nichts geändert hat. Im Gegenteil, der Anteil der Jungen, die auf höchstem Leistungsniveau lesen können, sank sogar um fast die Hälfte von 7 % auf 4 %. Der entsprechende Anteil bei den Mädchen blieb konstant bei 11%. Ein Viertel der Jungen gehört zu den Risikoschülern. Der Rückstand der Jungen im Lesen beträgt etwa ein Jahr. Dies zeigt deutlich, dass bislang offenbar kein Wille der Bildungspolitik existiert, Nachteile von Jungen im Bildungswesen abzubauen. „Jungen müssen gleichermaßen wie Mädchen für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts fit gemacht werden. Außerdem kann sich ein Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt, keine Jungen als Bildungsverlierer leisten“, so Bruno Köhler, Vorstandsmitglied von MANNdat und Leiter des Projektes Jungenleseliste.
Neuer Infobrief „Jungen lesen“
Der neue Jungen Lesen-Infobrief ist da. Zum Inhalt: In einem Interview mit der Kita-Leiterin und Gleichstellungsbeauftragten Monika Dittmer geht es um die Förderung von Grundlagen zur Lesekompetenz im Kindergarten. Zudem listet uns Frau Dittmer einige Bücherempfehlungen für Jungs auf. In einem zweiten Interview stellt uns Sebastian Weber vom Pons-Verlag eine neue Reihe zur geschlechterspezifischen Förderung von Jungen und Mädchen vor. Und natürlich gibt es auch diesmal wieder eine Reihe neuer Bücher für unsere Jungenleseliste. Es geht dabei um Vergangenes und Neues, Klassiker, Fußball (natürlich, im WM-Jahr), Persönlichkeiten, Abenteuer und vieles mehr. Hier geht es zum Infobrief.
Interview mit Sebastian Weber

Interview mit Monika Ebeling


