Interview mit Anne Scheller

Anne Scheller wurde 1980 in Norddeutschland geboren. Nach Studium und Praktika, die sie teilweise auch in Großbritannien absolvierte, arbeitet sie seit 2007 als Autorin für verschiedene Verlage und Agenturen. 2010 promovierte sie zum Dr. phil. Sie spricht mehrere Fremdsprachen. Anne Scheller schreibt nicht nur Geschichten, sondern auch Sachbücher, Ratgeber und Lernhilfen. Ihre Schwerpunkte sind Sachunterricht, Geschichte, Sprache und Musik. Anne Scheller ist Autorin des Buches "Leseförderung für Jungen – Motivierende Unterrichtsmaterialien für die Jahrgangsstufen 2-4", das wir im Newsletter nochmals explizit vorstellen. Wir danken ihr für die Bereitschaft für dieses Interview.

Lesekompetenz fördern -aber wie?

Lesekompetenz heißt nicht nur, einfach nur lesen zu können, sondern es bedeutet auch, Texte in ihren Absichten, ihren Aussagen und ihrer formalen Struktur zu verstehen und in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können (also z. B. Inhalte wiedergeben zu können und Schlussfolgerungen aus dem Gelesenen zu ziehen) und Texte somit auch für verschiedene Zwecke nutzen zu können. Damit ist Lesekompetenz wichtig zur Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten, der Persönlichkeit und des Wissens -und damit auch ein wichtiges Hilfsmittel, um eigene Ziele erreichen zu können.

Der neue „Jungen-lesen“- Newsletter von MANNdat ist da.

Was erwartet Sie diesmal im neuen newsletter? Jürgen Banscherus, der Autor der Kult-Reihe „Kwiatkowski“, redet mit uns über das Lesen und verrät, wie er auf den Namen „Kwiatkowski“ kam und warum vorlesende Väter so wichtig sind. Ein kurzer Rückblick auf die Ergebnisse der im Dezember 2010 veröffentlichten PISA-Studie 2009 zeigt uns, dass die Bildungspolitik ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht hat. In einem zweiten Interview geht es wieder um Vorbilder. Dr. Alexander Ulfig stellt uns seine Reihe „Vorbilder für Jungen“ vor. Und natürlich gibt es auch diesmal wieder eine Reihe neuer Bücher für unsere Jungenleseliste. Es geht dabei um Ritter, Abenteuer und Kriminalfälle. >Der neue newsletter ist hier abrufbar. Die Jungenleseliste finden Sie hier.

Interview mit Jürgen Banscherus

Jürgen Banscherus wurde 1949 geboren, studiere in Bonn und Münster und hat nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten Ende der 1970er Jahre ernsthaft angefangen zu schreiben. Seit 1989 ist er freier Schriftsteller. Einige seiner bislang mehr als 50 Kinder- und Jugendbücher sind in viele Sprachen übersetzt worden. Er hat schon viele Auszeichnungen und Preise erhalten, darunter 2010 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. Jürgen Banscherus ist verheiratet und Vater von 2 Kindern und wohnt im Ruhrgebiet.

Interview mit Alexander Ulfig

1962 in Kattowitz geboren, interessierte sich Dr. Alexander Ulfig schon als Junge sehr für Geschichte und Filme. Später entdeckte er seine Liebe zur Philosophie, die er dann auch zusammen mit Soziologie und Sprachwissenschaften in Hamburg und in Frankfurt am Main studierte. Heute ist Dr. Ulfig Autor und Publizist, u.a. im Blog der Internet- und Blogzeitung "Freie Welt", und beschäftigt sich dabei mit den Fragen, was ein glückliches Leben ist, wie Menschen miteinander friedlich und respektvoll umgehen können und wie eine gerechte Welt aussehen könnte. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören "Lexikon der philosophischen Begriffe" (1993), "Lebenswelt, Reflexion, Sprache" (1997), "Die Überwindung des Individualismus" (2003) und "Große Denker" (2006). Er ist mitverantwortlich für die Internetseite "Qualifikation statt Quote".

Fragen zur Wahl: Baden-Württemberg und Jungenpolitik

2011 ist Wahljahr in Baden-Württemberg. Anlässlich der beunruhigenden Ergebnisse der PISA-Studie 2009 stellt die Initiative MANNdat e.V. führenden Bildungspolitikern der Parteien in Baden-Württemberg Fragen zur Jungenförderung. Die PISA-Studie hat gezeigt, dass sich in den letzen neun Jahren an den dramatischen Nachteilen von Jungen im Lesen nichts geändert hat. Im Gegenteil, der Anteil der Jungen, die auf höchstem Leistungsniveau lesen können, sank sogar um fast die Hälfte von 7 % auf 4 %. Der entsprechende Anteil bei den Mädchen blieb konstant bei 11%. Ein Viertel der Jungen gehört zu den Risikoschülern. Der Rückstand der Jungen im Lesen beträgt etwa ein Jahr. Dies zeigt deutlich, dass bislang offenbar kein Wille der Bildungspolitik existiert, Nachteile von Jungen im Bildungswesen abzubauen. „Jungen müssen gleichermaßen wie Mädchen für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts fit gemacht werden. Außerdem kann sich ein Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt, keine Jungen als Bildungsverlierer leisten“, so Bruno Köhler, Vorstandsmitglied von  MANNdat und Leiter des Projektes Jungenleseliste.

Neuer Infobrief „Jungen lesen“

Der neue Jungen Lesen-Infobrief ist da. Zum Inhalt: In einem Interview mit der Kita-Leiterin und Gleichstellungsbeauftragten Monika Dittmer geht es um die Förderung von Grundlagen zur Lesekompetenz im Kindergarten. Zudem listet uns Frau Dittmer einige Bücherempfehlungen für Jungs auf. In einem zweiten Interview stellt uns Sebastian Weber vom Pons-Verlag eine neue Reihe zur geschlechterspezifischen Förderung von Jungen und Mädchen vor. Und natürlich gibt es auch diesmal wieder eine Reihe neuer Bücher für unsere Jungenleseliste. Es geht dabei um Vergangenes und Neues, Klassiker, Fußball (natürlich, im WM-Jahr), Persönlichkeiten, Abenteuer und vieles mehr. Hier geht es zum Infobrief.

Interview mit Sebastian Weber

Was im Rahmen der Mädchenförderung heutzutage eine Selbstverständlichkeit darstellt, nämlich Mädchen speziell anzusprechen, wie z.B. beim Zukunftstag für Mädchen, stößt im umgekehrten Fall bei Jungenförderung oft auf Ablehnung. Schlechte Zeiten also für Jungs, da ihre Interessen, Wünsche und Träume im Bildungswesen weitestgehend ignoriert werden. Der Verlag Pons hat nun eine Reihe Lernbücher herausgegeben, die speziell auf die Interessen von Jungen bzw. von Mädchen eingeht. MANNdat sprach mit dem Entwickler dieser Buchreihe, Herrn Sebastian Weber.

Interview mit Monika Ebeling

Monika Dittmer ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar und Leiterin einer Kindertageseinrichtung. Sie besuchte die Fachoberschule Verwaltung und Rechtspflege, studierte an der FH Sozialarbeit/Sozialpädagogik. Sie war in vielen sozialen Arbeitsfeldern tätig, von der Drogenarbeit, zur Krankenhaussozialarbeit, von der Müttergenesung zur Gleichstellungsarbeit.

Interview mit Charlotte Habersack

Charlotte Habersack wurde in München geboren und wuchs dort als Älteste von drei Schwestern auf. Als Kind war ihre Lieblingsbeschäftigung das Lesen von Abenteuergeschichten. Schon mit sieben begann sie, ihre ersten eigenen Geschichten zu schreiben. Sie studierte Germanistik in Augsburg und München und arbeitete neben ihrem Studium als Kinoredakteurin beim Fernsehen. Heute schreibt sie vor allem Drehbücher und Romane für Kinder. Die bodenständige Bayerin liest immer noch viel, macht gerne Mathe-Hausaufgaben mit ihren Kindern und reist mit ihrem Motorrad durch fremde Länder. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in München.